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Atom, RSS… was ist das?


Wer mich privat kennt, hat mitbekommen, dass ich in letzter Zeit viel über RSS und Feeds und sowas rede, es ist jetzt nur die Frage, was ist Feed, RSS, Atom?

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Definition der Hirarchie

Grundlegend lassen sich die Drei Begriffe so definieren. Es gibt die Grundidee der Feeds. Feeds ist ein englischer Bergriff und bedeutet unter anderem auch Zufuhr. RSS und Atom sind lediglich die Technick-Formate, mit denen diese Aufgabe durchgeführt wird.

Die Aufgabe der Feeds

Ich berichtete ja schon im ersten Teil der Serie über das Installieren von TT-RSS, dieses ist ein Tool welches RSS und Atom-Feeds auslesen kann, jetzt geht es darum, was diese überhaupt zur Aufgabe haben.

Wie ich auch im ersten Artikel geschrieben habe, verfolge ich mehr als 20 Blogs und dass ist noch wenig. Ich habe schon von Menschen gelsen, sie würden „gerade mal“ 130 Blogs verfolgen. Da stellt sich doch einem die Frage: wie soll das machbar sein?

Die Lösung scheint einfach: jede Seite einmal am Tag besuchen und prüfen ob es was neues gibt. Das ist bei zwei oder drei Webseiten ja OK, aber bei 25 oder mehr Blogs/Webseiten? Ich habe die Startseiten von 20 Blogs geladen und die Zeit über das FireFox Plugin Firebug gemessen, stolze 4 Sekunden dauert das Laden eines Blogs im Durchschnitt. Das rechnen wir jetzt mal zusammen: 4 Sekunden durchschnittliche Ladezeit * 20 Blogs die verfolgt werden sollen macht insgesamt 80 Sekunden reine Ladezeit für die Blogs. Wenn man den Bloginhalt innerhalb von 10 Sekunden erfassen könnte um festzustellen ob was neues vorhanden ist oder nicht, kommen auf die 80 Sekunden nochmal 200 Sekunden „Ortungszeit“ hinzu, in Summe benötigt man 280 Sekunden um alle Blogs abzuchecken (Zum automatisierten Öffnen der Website kann ein Office Makro verwendet werden).

Abgesehen davon, das es überhaupt nur nerven würde, Blogs zu verfolgen die nur alle paar Tage was schreiben (wie ich beispielsweise), würde einem doch recht schnell die Lust vergehen.

Durch Feeds wird das verfolgen von Webseiten einfacher: Es wird einmal zentral in einem System definiert, welche Webseiten / Blogs verfolgt werden wollen und das durchsuchen nach Neuigkeiten macht das System. Hier kommt der englische Begriff Feed für Zufuhr zum Ausdruck: die Inhalte kommen zugefahren, das gewählte System ist sozusagen eine Inhaltszufuhr.

Mein Bruder hat schon vor zwei Jahren einen Vergleich zwischen einer Zeitung und RSS gezogen, welchen ich euch nicht vorenthalten möchte 🙂

Was sich durch Verwendung von Feeds verändert

Ich muss an dieser Stelle auch ein kleines Warnschild anbringen: nach und nach wird es egal, welche Website ihr besucht… ihr aboniert sie. Es fliegen immer welche raus und es kommen immer welche dazu, aber es werden immer mehr. Das ist auch nicht schlimm, denn nicht jede Seite schreibt jeden Tag.

Feed-Fazit

Feeds ermöglichen uns also, Internetseiten und Blogs dauerhaft und einfach zu verfolgen. Das Internet macht dadurch richtig spaß und so doof sich das anhört „man lernt die Szene kennen“. Es ist -zumindest für mich- wie ein großes Netzwerk und man weiß schon „Wenn der und der jetzt darüber berichtet wird dort und da auch darüber berichtet“. Ich finde sowas interessant!

Ich habe auf jedenfall nie Blogs gelesen, also nicht dauerhaft, nur wenn Google mich dorthin geführt hat, jetzt verfolge ich sie und kommentiere hier und dort etwas, was mir passt/nicht passt. Es ist einfach interessant die Blogger teilweise auch etwas kennen zu lernen, mit dem ein oder anderen Schreibt man dann sogar eine E-Mail.

Ich finde Feeds sind zumindest Probeweise für jeden etwas. Zum testen (oder auch dauerhaft Nutzen) habe ich auf rss.oliverlippert.eu einen kostenfreien OpenSource FeedReader bereitgestellt, es sind noch 23 Registrationen möglich, meldet euch an und testet das System, wenn es euch gefällt bleibt da oder wechselt schlimmstenfalls zu Google. Ich bin auf jeden Fall kein Google-Fan, nur die Suche wird benutzt.

Tutorials zu TT-RSS werden sich bald dieser Artikelserie anschließen.