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Vorratsdaten – sie wissen mehr als Du ahnst

bitconnect

Wie oft schon haben IT-Blogs über dieses Thema gesprochen: Vorratsdatenspeicherung. Laaaaaangweilig, habe ich mir dabei gedacht. Es ist wirklich eins dieser Themen, die mir von vornherein total egal waren. Leider bin ich so ein Mensch: ich habe eine Abneigung gegen diverse Sachen, ohne dies begründen zu können.

Das Thema Vorratsdatenspeicherung war eben genau eines dieser Themen, die ich von vornherein nicht mochte.

Doch was genau wird durch die Vorratsdatenspeicherung erfasst

Nichtmal diese Frage hat mich interessiert. Was genau erfassen den Netzanbieter bei Vorratsdaten? Keine Ahnung. Auch jetzt nicht. Allerdings gab es tatsächlich einen Wendepunkt, einen kleinen zumindest.

Vorratsdatenspeicherung visualisiert – Verdeutlichung des Ausmaß

Cashy von stadt-bremerhaven.de hat in seinem Artikel Vorratsdatenspeicherung visualisiert darauf aufmerksam gemacht, und da ich seinen Blog ja nun täglich verfolge, habe ich den „Köder“ geschluckt.

Doch was ich da geschluckt habe, blieb mir geradezu im Halse stecken.

Er Verlinkt auf einen Beitrag der Zeit, welche über Malte Spitz berichtet, der seine gespeicherten Vorratsdaten vom Provider eingeklagt hat. Daraus hat die Zeit ein mehr oder minder interaktives Video erstellt.

Neuer Blickwinkel auf erhobene Vorratsdaten

Um es mal so sallop zu sagen, sehe ich Vorratsdaten jetzt so: wenn ich mal wieder nicht weiß, was ich in mein immaginäres Tagebuch schreiben soll, da ich nicht mehr genau weiß, wass ich um 13:00 Uhr gemacht habe, frage ich einfach bei meinem Telefon-/Handyanbieter nach.

Und wer mir nicht glaubt, dass das so funktionieren würde, schaut euch den oben verlinkten Beitrag zu Malte Spitzs Vorratsdaten an, er hat sie bereitgestellt, ein sechsmonatiger „Bericht“ könnte man sagen.

Hallo Kabel Deutschland – mehr als 20 Tage Umstiegsstress

Genesis Mining

Vorgeschichte

Wie ich bereits berichtete (siehe Artikel 1 der Serie), habe ich Congstar verlassen. Grund dafür war, neben der 3000er Last Mile für einen 6000er Anschluss auch eine 24-Stündige Ausfallzeit, die von Congstar auf die leichte Schulter genommen wurde. Firmwareupgrade war hängen geblieben und die Congstarbox somit verwirrt…

Nach Congstar war klar, sollte Kabel Deutschland mein neuer Internetanbieter werden. Diese haben eine andere oder keine Last Mile, da Kabel Deutschland ihr eigenes TV-Netz nutzt und somit die vollen 6000kbit schafft. Schon Ende 2010 schrieb ich Kabel Deutschland bezüglich eines Nahtlosen übergangs per Mail an. Man versprach mir, dass alles wie in meiner Vorstellung klappen würde: kurz vor Ende des Congstar-Vertrages würde ich den neuen Anschluss bei Kabel Deutschland haben.

Der Anschluss

Ende Januar rief mich dann jemand von der Congstar-Hotline an, vereinbarte einen Termin für den Anschluss des Internetzugang, wir einigten uns auf Dienstag, den 1.2.2011. Ich bin täglich auf der Arbeit, vereinbarte also dass meine bessere Hälfte hier sei, sie kann allerdings keine Aussagen zum Anschluss machen, die Hotline versicherte mir, dass der Techniker alles wissen würde und keine Fragen haben wird.

Ich kam also am 1.2.2011 nach Hause und fand eine etwas genervte und ‚verstörte‘ Freundin vor, der Techniker hatte Fragen und musste unser Sofa verschieben, um den Anschluss zu legen. Es sah also etwas chaotisch aus. Da der nette Techniker dann noch auf die Idee kam, meiner Freundin einen Speedtest zu zeigen und viele schöne Zahlen zu nennen war hier wohl endgültig Feierabend, denn wirklich was anfangen damit konnte sie leider nicht.

Nachdem ich also das Sofa richtig hingestellt hatte, habe ich mir etwas Zeit für den Anschluss genommen, was ich fand erfreute mich nicht. Angeschlossen wurde ein Modem, nur ein Modem. Kennt ihr ein Modem?

Ubee Modem - © Ubee

Ubee Modem

So ein Modem (ich habe nicht genau dieses) hat genau einen Netzwerkanschluss, es kann also genau ein Computer angeschlossen werden. Dieser eine Computer hat dann einen Internetzugang. Ich habe nicht nur einen Computer. Ich habe einen Computer und einen Laptop, beide benötigen einen Internetanschluss. Zudem Computer und dem Laptop kommt ein Netzwerk-Drucker und ein NAS (eine Festplatte die an das Netzwerk angeschlossen wird, jeder Computer kann darauf zugreifen). Mit diesem Modem ist die Verbindung der vier Komponenten nicht möglich. Jede kann eingeschaltet sein, es gibt aber keine Verbindung.

Es bleibt also so wie ich es beschrieben habe: entweder der Computer, oder der Laptop haben einen Internetzugang, nicht beide zusammen.

Congstar adé – Tschau ich bin raus


Die folgenden 1276 Worte sind viel geschwafel, aber Typisch Internet-Probleme, ich würd mich freuen wenns wer ließt ich habe es möglichst amysant formuliert.

Beginn meines Internetanschluss

Alles fing an, als ich genau zum 01.01.2009 bei meinen Eltern ausgezogen bin, in Richtung Braunschweig, näher zu meiner Ausbildung. Es war ja klar: Internet muss her und dadurch auch zwangsweise ein Telefonanschluss. Irgendwann im Februar war dann auch ein Anschluss bei Congstar verfügbar… Congstar? Ja leider. Kabel Deutschland war mein eigentlicher Favorit, das fand mein Vermieter aber nicht sooo cool.

Nutzung meines Internetanschluss

Ich habe bei Congstar ein … wie soll ich sagen: unglaubliches Paket. Mit einem Telefonanschluss (über DSL-Leitung) ohne Flatrate und einem Internetanschluss  bis zu 6.000 Mbit/s für lediglich 25€, ach was sag ich: 24,99€/Monat. Ist das nicht wunderbar? Besonders wenn man bedenkt: die DSL-Leitung packt nur 3.000 Mbit/s und da sage keiner das liegt an bis zu, ich lade dauerhaft mit 370 KiB/s, DSL 3.000 halt.

Ich nutze den Internetanschluss. Ich würde behaupten ich bin schon ein fortgeschrittener Nutzer. Ich habe einen vServer, da lade ich viele Dateien hoch und viele runter, jeden Tag noch ein Backup dazu. Außerdem bin ich viel auf den Domains unterwegs, die der vServer parat stellt. E-Mail-Programm läuft eigentlich eh immer, wenn der PC an ist.

Wenn ich den Anschluss nicht blockiere, tut meine bessere Hälfte das, ihr Blog möchte ja auch versorgt werden 😛

Genug gefaselt, wo liegt denn da eigentlich mein Problem, außer vielleicht bei den Kosten?

Internetanschluss adé

Ich komme von der Arbeit nach Hause, es müsste so am 01.12.2010 gewesen sein, bin gerade mal ein paar Minuten daheim, da sagt meine bessere Hälfte: „Ich muss Dir unbedingt ein Video zeigen“, lädt Facebook und klickt bei einem Posting auf Play. Das Video Happy Birthday Jesus läuft an. Dann erreichen wir die 50%-Marke und… Feierabend. Video steht. Wie ich es von meinem Internetanschluss gewohnt bin „Musst’e halt kurz warten, der Buffert noch“… Pustekuchen.

5 Minuten später kommt der Kommentar: „Na dann zeig ich es Dir halt bei Youtube“, ein Seitenaufruf folgt und: Server nicht erreichbar… ?

Ich -völlig überheblich-: „Ja das haben wir gleich“, im Browser schnell congstar.box eingetippt um die Konfiguration des Routers zu öffnen und mal nachzusehen: Server nicht erreichbar… Mit Umleitung auf , das passiert eigentlich nie.

Ich gehe locker-flockig zum Router, ziehe das Strom-Kabel und stecke es nach einigen Sekunden wieder hinein. Ich öffne die Browserkonfiguration eine Minute später, komme darauf und logge mich ein: „Status: Getrennt“.