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TT-RSS Registrierung und Grundeinstellungen durchführen

Genesis Mining

Ich habe bereits erklärt, wie TT-RSS installiert wird und was Feeds überhaupt sind (siehe Artikelserie). Nun wird es Zeit, aufzuzeigen, wie mit TT-RSS umgegangen wird. Dies werde ich anhand der von mir zur Verfügung gestellten TT-RSS-Instanz tuen, je nach Einstellungen können bei anderen Installationen einige Schritte abweichen.

Registrierung

Die Registrierung kann über die Login-Maske erreicht werden, dort wird „Neues Konto erstellen“ gewählt und das anschließende Formular öffent sich.

TT-RSS: Um einen Benutzer anzulegen den Registrieren-Button wählen.

Registrieren-Button

In dem Registrierungsformular kann direkt geprüft werden, ob der gewünschte Benutzername noch frei ist oder nicht. Ist der Name frei und sind die übrigen Felder ordnungsgemäß ausgefüllt, gibt es bei der Registrierung keine Probleme.

TT-RSS: Benutzername-Verfügbarkeit prüfen.

Verfügbarkeit prüfen

TT-RSS: Benutzername ist als 'Verfügbar' markiert.

Benutzername verfügbar

Wichtig ist: ein Zufallspasswort wird an die anzugebende E-Mail-Adresse gesendet, hier sollte also keine ausgedachte E-Mail-Adresse eingetragen werden.

TT-RSS: Registrierungsformular absenden.

Registrierung absenden

TT-RSS: "Registrierung erfolgreich" Besätigungsmeldung.

Registrierung erfolgreich

WordPress mit Digg verknüpfen

bitconnect

Ich weiß nicht, wer Digg kennt, allerdings habe ich mich die Tage mal damit beschäftigt und Olis Computerblog und  OfficeMakro.de dort lauffähig gemacht.

Was ist Digg

Digg ist quasi deine mögliche neue Online-Zeitung. Jede Internetseite hat nämlich die Möglichkeit, sich mit Digg zu verbinden und seine Inhalte dort Bereitzustellen. Jeder Digg-Nutzer kann dann (Twitter-Ähnlich) den anderen Digg-Nutzern Folgen und verfolgt werden.

Vorteile für Nutzer

Die Digg-Nutzer können nach und nach die gewünschten Inhalte an einem Ort abonnieren, sodass sie auf einen Blick alles lesen können, was sie Interessiert. Ich finde allerdings für soetwas immer noch die Feed-Variante besser.

Vorteile für Anbieter

Wer in Kauf nimmt, dass seine Inhalte auch bei Digg erreichbar sind, kann durch Digg-Nutzer bewertet werden, denn jeder auf Digg bereitgestellte Inhalt kann Gediggt werden, quasi ein Counter der hochzählt. Je höher dieser Zähler, desto mehr Menschen gefällt dieser Beitrag.

Verknüpfung von WordPress und Digg

Ich habe meine Inhalte aus WordPress über die Feeds in Digg eingepflegt, dies ist allerdings nicht einfach durch Eingabe der Feed-Adresse erledigt, es werden 6 Arbeitsschritte benötigt.

  1. Digg Benutzerkonto anlegen
  2. Digg Benutzerprofil aufrufen
  3. In den Einstellungen „Feeds importieren“ wählen
  4. Feed-Adresse eintragen
  5. Den dann angezeigten Code (als HTML-Kommentar) durch ein WordPress-Plugin bspw. RSS Footer in die Feeds einfügen
  6. Die Feed-Verifikation durchführen

Da sich das etwas kompliziert liest, habe ich hier nochmal eine Bilder-Gallerie in der entsprechenden Reihenfolge eingefügt.

Atom, RSS… was ist das?

Genesis Mining

Wer mich privat kennt, hat mitbekommen, dass ich in letzter Zeit viel über RSS und Feeds und sowas rede, es ist jetzt nur die Frage, was ist Feed, RSS, Atom?

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Definition der Hirarchie

Grundlegend lassen sich die Drei Begriffe so definieren. Es gibt die Grundidee der Feeds. Feeds ist ein englischer Bergriff und bedeutet unter anderem auch Zufuhr. RSS und Atom sind lediglich die Technick-Formate, mit denen diese Aufgabe durchgeführt wird.

Die Aufgabe der Feeds

Ich berichtete ja schon im ersten Teil der Serie über das Installieren von TT-RSS, dieses ist ein Tool welches RSS und Atom-Feeds auslesen kann, jetzt geht es darum, was diese überhaupt zur Aufgabe haben.

Wie ich auch im ersten Artikel geschrieben habe, verfolge ich mehr als 20 Blogs und dass ist noch wenig. Ich habe schon von Menschen gelsen, sie würden „gerade mal“ 130 Blogs verfolgen. Da stellt sich doch einem die Frage: wie soll das machbar sein?

Die Lösung scheint einfach: jede Seite einmal am Tag besuchen und prüfen ob es was neues gibt. Das ist bei zwei oder drei Webseiten ja OK, aber bei 25 oder mehr Blogs/Webseiten? Ich habe die Startseiten von 20 Blogs geladen und die Zeit über das FireFox Plugin Firebug gemessen, stolze 4 Sekunden dauert das Laden eines Blogs im Durchschnitt. Das rechnen wir jetzt mal zusammen: 4 Sekunden durchschnittliche Ladezeit * 20 Blogs die verfolgt werden sollen macht insgesamt 80 Sekunden reine Ladezeit für die Blogs. Wenn man den Bloginhalt innerhalb von 10 Sekunden erfassen könnte um festzustellen ob was neues vorhanden ist oder nicht, kommen auf die 80 Sekunden nochmal 200 Sekunden „Ortungszeit“ hinzu, in Summe benötigt man 280 Sekunden um alle Blogs abzuchecken (Zum automatisierten Öffnen der Website kann ein Office Makro verwendet werden).

Abgesehen davon, das es überhaupt nur nerven würde, Blogs zu verfolgen die nur alle paar Tage was schreiben (wie ich beispielsweise), würde einem doch recht schnell die Lust vergehen.

Durch Feeds wird das verfolgen von Webseiten einfacher: Es wird einmal zentral in einem System definiert, welche Webseiten / Blogs verfolgt werden wollen und das durchsuchen nach Neuigkeiten macht das System. Hier kommt der englische Begriff Feed für Zufuhr zum Ausdruck: die Inhalte kommen zugefahren, das gewählte System ist sozusagen eine Inhaltszufuhr.

Mein Bruder hat schon vor zwei Jahren einen Vergleich zwischen einer Zeitung und RSS gezogen, welchen ich euch nicht vorenthalten möchte 🙂

Was sich durch Verwendung von Feeds verändert

Ich muss an dieser Stelle auch ein kleines Warnschild anbringen: nach und nach wird es egal, welche Website ihr besucht… ihr aboniert sie. Es fliegen immer welche raus und es kommen immer welche dazu, aber es werden immer mehr. Das ist auch nicht schlimm, denn nicht jede Seite schreibt jeden Tag.

Feed-Fazit

Feeds ermöglichen uns also, Internetseiten und Blogs dauerhaft und einfach zu verfolgen. Das Internet macht dadurch richtig spaß und so doof sich das anhört „man lernt die Szene kennen“. Es ist -zumindest für mich- wie ein großes Netzwerk und man weiß schon „Wenn der und der jetzt darüber berichtet wird dort und da auch darüber berichtet“. Ich finde sowas interessant!

Ich habe auf jedenfall nie Blogs gelesen, also nicht dauerhaft, nur wenn Google mich dorthin geführt hat, jetzt verfolge ich sie und kommentiere hier und dort etwas, was mir passt/nicht passt. Es ist einfach interessant die Blogger teilweise auch etwas kennen zu lernen, mit dem ein oder anderen Schreibt man dann sogar eine E-Mail.

Ich finde Feeds sind zumindest Probeweise für jeden etwas. Zum testen (oder auch dauerhaft Nutzen) habe ich auf rss.oliverlippert.eu einen kostenfreien OpenSource FeedReader bereitgestellt, es sind noch 23 Registrationen möglich, meldet euch an und testet das System, wenn es euch gefällt bleibt da oder wechselt schlimmstenfalls zu Google. Ich bin auf jeden Fall kein Google-Fan, nur die Suche wird benutzt.

Tutorials zu TT-RSS werden sich bald dieser Artikelserie anschließen.

Tiny Tiny RSS Reader installieren


Ich habe mal wieder eine neue Web-Anwendung installiert und nutze sie seitdem. Es handelt sich hierbei um den frei verfügbaren Tiny Tiny RSS (TT-RSS). Ich nutze es seid nun knapp 15 Tagen und habe in der Zeit 23 Feeds abboniert, mit welchen ich schon 460 Artikel erhalten habe. Ich schätze da kommen noch eine Menge Feeds hinzu 🙂

Die Installation an sich ist eigentlich keine große Sache, sehr schade ist nur, dass die Installation nicht über den Browser abgehandelt werden kann.

Dateien Hochladen

Um die Installation von Tiny Tiny RSS zu starten müssen zuerst einmal die dazugehörigen Dateien hochgeladen werden. Bei diesem Prozess gibt es nicht viel zu beachten 🙂

Datenbank aufsetzen

Um die Datenbank aufzusetzen muss erst eine Datenbank angelegt werden. Hierzu wird MySQL oder PLSQL benötigt.

Wenn die Datenbank verfügbar ist, muss sie mit der MySQL oder PLSQL-Dati aus dem Unterordner ’shemas‘ manuell befüllt werden.

Einstellungen in Konfigurationsdatei vornehmen

Die Grundlegenden Einstellungen für TT-RSS finden sich in der config.php-dist. Damit sie von TT-RSS auch genutzt wird, muss sie in config.php umbenannt werden.

In der config.php müssen zuerst einmal die Zugangsdaten für die Datenbank eingetragen werden, dazu müssen DB_HOST (meist ‚localhost‘), DB_USER, DB_NAME und DB_PASS bestimmt werden.

Damit TT-RSS  auch in jedem Anwendungsfall wie gewünscht läuft, sollten die Parameter DIGEST_FROM_NAME (‚Von‘ für E-Mails), DIGEST_FROM_ADDRESS (Absenderadresse für E-Mails), DIGEST_SUBJECT (Betreff für E-Mails), ENABLE_REGISTRATION (dürfen sich Benutzer selber registrieren?), REG_MAX_USERS (Wenn ja: wie viele dürfen sich registrieren?), REG_NOTIFY_ADDRESS (Wenn sich jemand registriert: wer soll darüber Informiert werden?) und ganz wichtig SINGLE_USER_MODE, dieser Parameter sollte auf false gesetzt werden, nur dann wird der Loginbildschirm angezeigt.

Einrichten eines CronJobs

Um nicht ständig alle Feeds per Hand aktualisieren zu müssen, sollte ein CronJob eingerichtet werden, ich nutze derzeit dazu die wget-Variante: ‚*/15 * * * * /usr/bin/wget –quiet –output-document=/dev/null „http://HOST/backend.php?op=globalUpdateFeeds&daemon=1“‚. Alle 15 Minuten wird dann die Website aufgerufen und alle Feeds werden aktualisiert.

Andere mögliche Varianten findet ihr im Trac unter dem Punkt UpdatingFeed.

Bei mir aufgetretene Probleme

TT-RSS zeigt nur leere Seiten

Mit was genau das zusammenhängt weiß ich nicht, ich habe die gesammten Dateien für TT-RSS erneut hochgeladen, dann war das Problem behoben.

TT-RSS ohne Feed-Icons

Nachdem ich TT-RSS installiert hatte, bekam ich keine Icons von den Feeds. Wenn dasselbe Problem auftreten sollte müsst ihr den Parameter ICONS_DIR und ICONS_URL in der conf.php anpassen. Ich habe feedicons gewählt.

Die englische original-Anleitung findet ihr in den TT-RSS Installationshinweisen.