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Hallo Kabel Deutschland – mehr als 20 Tage Umstiegsstress

Genesis Mining

Vorgeschichte

Wie ich bereits berichtete (siehe Artikel 1 der Serie), habe ich Congstar verlassen. Grund dafür war, neben der 3000er Last Mile für einen 6000er Anschluss auch eine 24-Stündige Ausfallzeit, die von Congstar auf die leichte Schulter genommen wurde. Firmwareupgrade war hängen geblieben und die Congstarbox somit verwirrt…

Nach Congstar war klar, sollte Kabel Deutschland mein neuer Internetanbieter werden. Diese haben eine andere oder keine Last Mile, da Kabel Deutschland ihr eigenes TV-Netz nutzt und somit die vollen 6000kbit schafft. Schon Ende 2010 schrieb ich Kabel Deutschland bezüglich eines Nahtlosen übergangs per Mail an. Man versprach mir, dass alles wie in meiner Vorstellung klappen würde: kurz vor Ende des Congstar-Vertrages würde ich den neuen Anschluss bei Kabel Deutschland haben.

Der Anschluss

Ende Januar rief mich dann jemand von der Congstar-Hotline an, vereinbarte einen Termin für den Anschluss des Internetzugang, wir einigten uns auf Dienstag, den 1.2.2011. Ich bin täglich auf der Arbeit, vereinbarte also dass meine bessere Hälfte hier sei, sie kann allerdings keine Aussagen zum Anschluss machen, die Hotline versicherte mir, dass der Techniker alles wissen würde und keine Fragen haben wird.

Ich kam also am 1.2.2011 nach Hause und fand eine etwas genervte und ‚verstörte‘ Freundin vor, der Techniker hatte Fragen und musste unser Sofa verschieben, um den Anschluss zu legen. Es sah also etwas chaotisch aus. Da der nette Techniker dann noch auf die Idee kam, meiner Freundin einen Speedtest zu zeigen und viele schöne Zahlen zu nennen war hier wohl endgültig Feierabend, denn wirklich was anfangen damit konnte sie leider nicht.

Nachdem ich also das Sofa richtig hingestellt hatte, habe ich mir etwas Zeit für den Anschluss genommen, was ich fand erfreute mich nicht. Angeschlossen wurde ein Modem, nur ein Modem. Kennt ihr ein Modem?

Ubee Modem - © Ubee

Ubee Modem

So ein Modem (ich habe nicht genau dieses) hat genau einen Netzwerkanschluss, es kann also genau ein Computer angeschlossen werden. Dieser eine Computer hat dann einen Internetzugang. Ich habe nicht nur einen Computer. Ich habe einen Computer und einen Laptop, beide benötigen einen Internetanschluss. Zudem Computer und dem Laptop kommt ein Netzwerk-Drucker und ein NAS (eine Festplatte die an das Netzwerk angeschlossen wird, jeder Computer kann darauf zugreifen). Mit diesem Modem ist die Verbindung der vier Komponenten nicht möglich. Jede kann eingeschaltet sein, es gibt aber keine Verbindung.

Es bleibt also so wie ich es beschrieben habe: entweder der Computer, oder der Laptop haben einen Internetzugang, nicht beide zusammen.

Flattr – Bezahle fürs Internet

bitconnect

Wie bitte? Oli will das ich fürs Internet bezahle? Nein, ich möchte nicht, dass Du für das Internet an sich bezahlst, den Anschluss bezahlst Du ja schon. Es geht mir um die Inhalte.

Das Internet-Nutzen

Wie sieht dein Internetalltag aus? Du öffnest Google, suchst etwas, was Du aktuell benötigst und findest etwas. Den gefundenen Text liest Du dann, beziehst die Beschreibung auf Dich und löst dein Problem. Wenn nicht: bei Google weitersuchen, irgendwer wird irgendwo schon mal etwas zu deinem Problem geschrieben haben.

So nutze ich zumindest das Internet, seid ich dazu Zugang habe und das habe ich seid ca. 8 Jahren. Damals habe ich es allerdings sehr wenig genutzt, ich durfte nur 30 Minuten am Tag an den Computer.

Seid 4 Jahren nutze ich das Internet nun auch beruflich und kann sagen: es Lohnt!

Die Schreiber

Wer befüllt eigentlich das Internet? Wie kommen die Texte dahin?

Internet ‚Früher‘

Grundlegend wird für das Betreiben einer Internetseite eine URL und etwas Speicherplatz benötigt. Doch was heute 50ct oder 1€ kostet (je nach größe der Webseite) war damals enorm teurer.

Vor 8-9 Jahren lief alles fast ausschließlich über Foren, da konnte man sich Anmelden und Fragen/Antworten… Kostenlos!

Internet ‚Heute‘

Mit der Zeit wurde das Betreiben einer Internetseite günstiger, wie ich oben schon erwähnte kann es 50ct bis 1€ kosten. Doch egal: es kostet Geld!

Je nachdem wie bekannt die Webseite ist, muss sogar mehr bezahlt werden, denn damit die Webseite flüssig läuft braucht es auch einen guten Hoster, der dann keine 1€ pro Monat kostet.

Als Anmerkung vielleicht: ich zahle aktuell für 4 Webseiten (www.oliverlippert.eu, www.officemakro.de, www.gokerzen.de, www.meetingjesus.de) 2,5 € pro Monat plus einen vServer der das alles betreibt mit 7€ pro Monat. 9,5€/Monat für Internetinhalte also.

Die Leser

Wie berichtet, die Standardleser benutzen Google, finden eine Lösung und machen weiter.

Die etwas fortgeschritteneren Internetnutzer benutzen Google, finden eine Lösung, betrachten die Webseite und abonnieren sie eventuell in ihrem FeedReader.

Gibt es weitere Formen der Internetnutzung?

Internetinhalte unterstützen

Internetinhalte können auf verschiedene Wege unterstützt werden, doch wie geht das?

Feedback / Kommentare

Viele Internetseiten unterstützen inzwischen Kommentar-Funktionen, darüber kann ein kurzes Feedback hinterlassen werden. Es kann auch mal etwas Streng sein, damit der Blogger den richtigen Weg findet, aber ich finde meißt nur nette Worte, da die Inhalte auch dementsprechend gut sind.

Geldlich

Internetinhalte lassen sich natürlich auch durch Spenden unterstützen… doch wer macht sowas?

Flattr – Internetinhalte-Flatrate

Passt zwar zur Überschrift „Internetinhalte unterstützen“, ich trenne es aber:

Das System

Das Flattr-System ist relativ simpel: Man definiert einen Betrag, der pro Monat für Internetinhalte gezahlt wird und sobald man eine Webseite liest, die einen Flattr-Button hat UND man den Inhalt mag/er hilfreich ist, klickt man auf „Flattr“.

Dann wird der Flattr-Zähler für den aktuellen Monat erhöht.

Der Monatsende

Am Monatsende erfolgt eine kleine Rechnung: Monatlicher Betrag / Anzahl der Flattrs = Betrag pro Flattr. Dieser Betrag wird an alle Flattr-User ausgezahlt, die von Dir geflattrt wurden.

Je nach Anzahl der Flattr handelt es sich hier nur um ein paar Cent. Egal: Du definierst „Pro Monat nur 2€“ und kannst Flattrn soviel Du willst, mehr als 2€ werden nicht von deinem Flattr-Konto abgebucht.

Fazit

Ich finde die Idee hinter Flattr toll und werde es nach und nach auf einigen Webseiten einbinden.

Jemand Bezahlt für das Bereitstellen der Inhalte, warum sollte er nicht unterstützt werden. Klar 2€ / 100 monatliche Flattr macht gerade mal 2 Cent für den Webseitenbetreiber, aber wenn das 100 Leute machen sind aus 2 Cent schon wieder 2€ geworden 🙂

Ich würde mich über eure Meinung riesig freuen, findet ihr es passend, für nützliche Inhalte etwas abzutreten? Hier nochmal das Offizielle Flattr-Video.