Archiv für den Monat: August 2011

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Mail-Tipp: Tintenalarm

Genesis Mining

Es kommt schonmal vor, dass ich einen Tipp per Mail bekomme, aber nicht jeden Tipp würde ich hier reinschreiben. In diesem Falle ist es allerdings anders.

Ich habe einen Canon PIXMA MP 640 (darüber schreibe ich sicherlich auch noch) und dafür brauche ich in gewissen Abständen mal Tintenpatronen. Ich sehe es aber nicht ein, für 5 Patronen ca. 50€ zu bezahlen, daher versuche ich immer, online an Patronen ranzukommen.

Druckertinten im Internet finden sich laut meinem Tipp auch auf tintenalarm.de.

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Die Suchfunktion

Zuerst wollte ich die Webseite gar nicht vorstellen, bin kurz rübergeflogen, habe geschaut, ob es Top, oder Flopp ist. Die „fehlende Suchfunktion“ lies mich eher zu letzterem tendieren. Ich habe den Tippgeber angeschrieben und geäußert, dass ich nicht darüber berichten würde, da ich das System nicht reif genug erachte.

Doch dann die Antwort… boah bin ich blind…

Suchfeld

So ok, allein das war schon berichtenswert, das Suchfeld im Banner habe ich irgendwie total übersehen 🙂

Ich habe mir natürlich jetzt nochmal genauer angesehen, was den Shop ausmacht.

Shop-Aufbau

Die Artikel des Shops sind in Kategorien aufgeteilt, zum einen nach Hersteller, also in meinem Fall z. B. Canon, und zum anderen auch in Thematische Bereiche wie z. B. Nachfülltinte. Auch Geräte-Gruppen gibt es, wie z. B. Laminiergeräte. Etwas mehr als Druckerpatronen wird also auch geboten.

Wenn ich jetzt z. B. ein Canon-Gerät habe (was ja der Fall ist) und dann dementsprechend in den Kategorieen Canon wähle, bekomme ich eine Geräter-Gruppen-Übersicht. Ich wähle dann Pixma und gelange dann zur Produktauswahl, hier kann allerdings noch verbessert werden: eine Sortierte Produkt-Überischt vereinfacht das Suchen. Sobald ich meinen Pixma MP 640 gewählt habe, bekomme ich alle verfügbaren Artikel aufgelistet.

Wesentlich einfacher ist es natürlich, einfach MP 640 in das Suchfeld zu tippen und notfalls aus der Auto-Vervollständigung das passende Produkt auszuwählen, dann spart man das manuelle Suchen.

Was ich ganz praktisch finde? Die Restposten, ich denke da werde ich ein Auge drauf haben 🙂

Fazit

Die Idee des Shops finde ich ganz gut, die Umsetzung ist auch recht gelungen. Optisch finde ich das ganze recht ansprechend und ich denke, die ein oder andere Bestellung werde ich da sicherlich mal tätigen. Vielleicht schreibe ich dann nochmal über den Laden .)

silentmaxx

„Leiser immer leiser, wird unser PC…

bitconnect

…obwohl er immer leiser wird, bleibt er kalt wie Schnee…“, so ungefährt hat mein Bruder und meine Cousine sich in einem Urlaub in Norwegen vor ca 6 – 8 Jahren mal ein Lied zusammengedichtet, welches um leise und trotzdem Kühle PCs ging, und „durch Arctic Cooling Silencer, auch die CPU – U“ 🙂 Wenn die das hier lesen, schmeißen die sich sicher weg woher ich dass noch weiß aber… ICH SAß AUCH IM AUTO… 🙂

Nunja in letzter Zeit befasse ich mich etwas mehr mit leisen PCs und den Möglichkeiten, eben diese Umzusetzen. Die Tage bin ich auf einen ziemlich genialen Anbieter für Silent/Noiseless-Systeme gestoßen (ich taufe lautlose Systeme jetzt mal Noiseless, keine Ahnung wie die betitelt werden), den möchte ich hier kurz Vorstellen.

Silentmaxx – Pssst! ist eben dieser Anbieter, der Komponenten und auch ganze Systeme anbietet, die den Geräuschpegel eines Computer senken.

Das Sortiment geht von Festplattenkühlern (mit 4fach schwingender Aufhängung, dementpsrechend entkoppelnd), über extrem leise Lüfter, über lautlose Netzteile bis hin zu gedämmten Gehäusen.

Wer sich das jetzt alles schwer vorstellen kann, sollte keine Scheu haben, sich den Internetauftritt mal genauer anzusehen. Ich finde eben diesen ziemlich gelungen und mich persöhnlich spricht total dieser Festplattenkühler an. Auch vorstellen kann ich mir ein gedämmtes Gehäuse.

Konfigurieren kann man auch vor Ort, simuliert wird alles recht anschaulich, probehören kann man auch und selbst der Preis wird einem vorgestellt. Gemessen wird vor Ort in 0 – 7 sone, 7 sone ist richtig laut, 0 sone ist lautlos.

Damit die Berührungsangst Sinkt, hier ein paar Bilder 🙂

pic

Passwörter leicht gemacht (KeePass)

Genesis Mining

Heutzutage ist es so, dass für jeden Online-Shop, jedes Forum oder irgendwelche Chats eben diese benötigt werden. Wer im Internet nicht viel unterwegs ist, wird sich sicherlich nicht viele Passwörter oder viele Benutzernamen merken müssen. Anders ist es mit Menschen, die oft im Internet zu tun haben oder einfach viel Surfen.

Die 5 – 10 Online-Shops, die man ab und an mal besucht, fallen da gar nicht so sehr ins Gewicht, wie z. B. die 2 – 3 Foren, an denen man sich beteiligt, Facebook, eBay, eBay Kleinanzeigen, myHammer oder was auch immer da noch dazu kommt.

In meinem Fall sind es allerdings noch viel mehr Verwaltungssysteme. Für jede Webseite gibt es ein System, ich verwalte dann auch noch viel Online, ich habe also knapp 100 Zugangsdaten, die ich mir merken muss. Woher ich das sogar relativ genau weiß? Ich kann sie mir nicht merken. Wie mich dass dann zu dieser Zahl führt?

Passwörter sollten niemals mehrfach benutzt werden. Wer immer den selben Benutzernamen und das selbe Passwort benutzt, braucht nur einmal unvorsichtig sein, und schon hat der Sitznachbar diese Zugangsdaten und somit Zugriff auf alle Portale, die man so benutzt.

Somit sollte man pro Webseite zumindest das Passwort variieren lassen. Sich alle Passwörter (in meinem Fall die besagten ca. 100 Stück) zu merken ist ziemlich schwer. Ein Passwortmanager vereinfacht die Arbeit.

Passwortmanager allgemein

Ein Passwortmanager speichert Zugangsdaten für z. B. Webseiten, Programme oder was auch immer, permanent ab und wird durch ein Passwort verschlüsselt, sodass auch der Manager sicher ist.

Idee

Ein Passwort merken, alle anderen möglichst generieren lassen. Durch dieses eine Passwort Zugriff auf den Manager erhalten, aus diesem die Zugangsdaten auslesen, im Formular eintragen: fertig.

Umsetzung

Die Umsetzung ist / sollte immer ähnlich sein, es lassen sich verschiedene Gruppen / Ordner anlegen, darin Zugangsdaten definieren, die zumindest aus Benutzername und Passwort bestehen, fertig. Später kann man die Gruppen nach Einträgen durchsuchen und den passenden Eintrag benutzen.

KeePass im Anwendungsbeispiel

Bilder erspare ich mir mal, ich habe aktuell leider nicht viel Zeit, aber KeePass ist meine Empfehlung an alle, die schonmal Passwörter in einem Manager verwalten wollen.

Installation

  1. Keepass 2 herunterladen
  2. KeePass starten (KeePass.exe)
  3. Neue Datenbank anlegen File > New
  4. Speicherort wählen (ich nehme immer den KeePass-Ordner)
  5. Master-Passwort definieren
  6. OK
  7. Recycle Bin ausschalten (optional)
  8. Fertig
  9. Mustereinträge entfernen
  10. Tool > Options
  11. Interface > x Close button [X] minimizes …
  12. Interface > x Minimize to tray instead …

Befüllen

  1. Add entry…
  2. Titel definieren (frei gewählte Bezeichnung, bspw. eBay)
  3. Benutzername definieren (was z. B. bei Webseiten als Benutzername / E-Mail gefordert ist)
  4. Passwort definieren / generieren
  5. URL definieren (optional)

Nutzen

  1. z. B. bei Webseiten beim Loginformular das Loginfeld markieren
  2. KeePass mit [STRG] + [K]
  3. Mit [STRG] + [F] das Suchformular öffnen
  4. Gewünschte Bezeichnung eintragen (z. B. eBay)
  5. [ENTER]
  6. Gewünschte Daten Manuell (doppelklick auf Benutzername oder Passwort) ins Formular kopieren oder per [STRG] + [V] automatisch übertragen lassen

Fazit

Nachdem ich meinen Passwortmanager inzwischen 3 – 5 Monate genutzt habe, haben sich die Tastenkombinationen eingefressen. Ich kann mich innerhalb von wenigen Sekunden irgendwo anmelden, immer dem obigen Ablauf getreu.

Ganz wichtig: KeePass ab und an mal auf einer externen Festplatte oder so absichern. (Mehr dazu in den nächsten Artikeln)