Archiv für den Monat: Januar 2011

Wie schnell gehts denn kaputt, das Internet?

bitconnect

Man hat es, man nutzt es und inzwischen braucht man es: das Internet.

Das Internet-Prinzip

Ich fasse mich jetzt kurz: Du sitzt an deinem Computer und liest diesen Beitrag. Doch wie funktioniert das?

Du hast an deinem Computer (Smartphones außen vorgelassen) eine Netzwerkkarte, diese hängt dann an einem Router, welcher an einem Internetanschluss hängt. Zumindest würde ich behaupten dass ist heutzutage bei 99% der Internetnutzer so. Kurzgefasst ist es nicht Computer > Internet, sondern Computer > Router > Internet.

Wenn Dir der Begriff Router nichts sagt ist das nicht schlimm, dieser Interessiert an dieser Stelle nicht weiter, nur der letzte Punkt ist das Interessante: das Internet.

Was ist denn das Internet?

Die Verbindung deines Computer mit dem Router bildet ein Netzwerk. Das kann durch ein Kabel oder über Funk sein, es spielt keine Rolle. Dein Netzwerk ist also eine bündelung oder eine verkabelung mehrerer Computer/Endgeräte.

Das Internet ist grundlegend nichts anderes als ein Netzwerk. Es gibt im Internet sehr viele Computer, dort werden sie Server (engl.: ‚Diener‘) genannt, die durch viele Kabel verbunden sind. Über diese Kabel werden Daten übertragen. Jeder Computer hat eine Nummer (IP) und über diese Nummern können die Daten dann von der Quelle an das Ziel übertragen werden. Du befindest dich gerade auf oliverlippert.eu, so lautet zumindest der Domain-Name. Diesen Domainnamen überträgt dein Router an einen sogenannten Domain-Name-Server (ein Domain-Namen-Diener) (eigentilch Domain-Name-System, Server lässt sich hier aber besser verstehen). Dieser Server ist in der Lage, den Namen in eine der Server-Nummern umzuwandeln. Falls er den Namen nicht kennt, fragt er einen zweiten DNS um Hilfe, usw.

Jetzt ist also aus oliverlippert.eu die sogenannte IP geworden, mit dieser IP ist es deinem Router jetzt möglich (der Router hat auch eine solche IP), eine Verbindung zu dem Server aufzubauen, der oliverlippert.eu speichert. Jede Internetseite wird nämlich auf einem Server gespeichert, der in der Lage ist Internetseiten abzuarbeiten.

So eine Verbindung kann nicht per Luftlinie hergestellt werden, ein Fischernetz ist da ein guter vergleich. Jede Verbindung (also wo sich zwei Kabel treffen) im Fischernetz ist ein Server.

Fischernetz als assiziation mit dem Internet. (Quelle: lucky-land.de)

Fischernetz-Internet assoziation

Über die Drähte zwischen den Verbindungen können dann die Daten übertragen werden, sozusagen im Zick-Zack. Aber nicht nur im Zick-Zack, die Daten können auch total unlogisch und keinesfalls direkt übertragen werden. Der vServer meines Blog ist beispielsweise in Salzgitter ans Internet angeschlossen, es kann aber auch sein, dass die Verbindung erst mal von deinem Router über Amerika nach China und dann erst nach Salzgitter geleitet wird. Das liegt daran, das die Drähte nicht unendlich Informationen/Daten gleichzeitig übertragen können. Ist ein Draht ausgelastet, wird der nächste benutzt, so das Prizip.

Wie viel wird übertragen?

Ich schätze mal deine Festplatte auf dem Computer kann einige Gigabyte an Daten speichern, wenn nicht sogar schon ein paar Terabyte.

Angefangen hat alles mit dem Bit, 8 Bit nennt sich dann 1 Byte. Ein so ein Byte kann ein Zeichen speichern, bspw. ein ‚a‘. Dieser Beitrag hat etwas über 1300 Wörter, angenommen jedes Wort hat 4 Buchstaben und ein Leerzeichen ist dieser Beitrag also ca. 1300 * (4+1) =  6500 Byte groß. Es geht ab „Byte“ immer in 1024er Schritten in die nächste Bezeichnung: 1 Byte * 1024 = 1 KiloByte * 1024 = 1 MegaByte * 1024 = 1 GigaByte. Es geht also in den Schritten Kilo > Mega > Giga > Tera > Peta > Exa > … Wenn Du also eine 300 GB Festplatte hast, sind das runtergerechnet 300 * 1024 = 307.200 MB. Die 6500 Byte dieses Artikel lassen sich in KiloByte umrechnen mit: 6500 / 1024 = 6,34 KB.

Das ist jetzt sehr technisch, merke Dir einfach nur, dass heutzutage eigentlich nur noch Mega- bzw. Gigabyte zählen. Auf deinem Computer zumindest. Im Internet rechnet man etwas anders.

Aktuell werden aktuell jährlich um die 190 ExaByte Daten übertragen. 191 ExaByte? Wir rechnen ExaByte mal runter: 191 Exa * 1024 Peta * 1024 Tera * 1024 Giga = 204.010.946.560 GigaByte, die Jährlich über das Internet übertragen werden. Das ist eine enorm hohe Summe, aber verständlich, überlege doch mal wie viele Menschen beispielsweise YouTube benutzen, da kommt einiges zusammen, denn auch die Videos werden über das Internet übertragen.

Wan ist das Internet ausgelastet?

„Oli fragt, wann das Internet ausgelastet ist? Niemals!“… und genau das ist die falsche Ansicht! Daran denkt nur keiner.

‚FireFox Tabs zu neuem Fenster durch ziehen‘ deaktivieren

Genesis Mining

Neulich war ich zum Kaffee, Tee, Kuchen und Reden/Gesellschaft mit meiner besseren Hälfte bei einem Kumpel. Es ging auch darum, einige Feeds beispielhaft in sein Outlook einzubinden, damit er erfährt, wie Feeds genutzt werden können.

Wärend ich dort eine nette Zeit verbrachte, machte er mich auf ein Problem aufmerksam, was eigentlich keines ist.

FireFox Feature: Tabs per Drag&Drop in eigenes Fenster umwandeln

Ich weiß nicht ab welcher FireFox-Version es möglich ist, Tabs aus dem Tabbereich herauszuziehen und per Drag&Drop in ein eigenständiges Fenster umzuwandeln, es spielt auch keine Rolle: für mich war es ein nützliches und nettes Feature.

Dieser Freund von mir hatte allerdings eine billig-Maus (am Laptop) die anscheinend relativ lahm reagiert wenn jemand die Maustaste loslässt und so kam es, dass beim wechseln eines Tab über die Maus ab und an ein neues Fenster geöffnet wurde.

Deaktivieren des Umwandeln von Tabs in eigenständige Fenster

Wer, warum auch immer, diese Funktion nicht haben will (in dem Fall meines Kumpels total verständlich, es nervte tierisch) kann sich die FireFox Erweiterung bug489729 installieren.

Dieses AddOn ist leicht zu handhaben: Wenn der Einstellungsdialog über den AddOn-Manager geöffnet wird, stehen zwei CheckBoxen zur Verfügung, die erste sollte angehakt und der Dialog bestätigt werden, schon können Tabs nur noch über das Kontextmenü in eigenständige Fenster umgewandelt werden.

WordPress mit Digg verknüpfen

bitconnect

Ich weiß nicht, wer Digg kennt, allerdings habe ich mich die Tage mal damit beschäftigt und Olis Computerblog und  OfficeMakro.de dort lauffähig gemacht.

Was ist Digg

Digg ist quasi deine mögliche neue Online-Zeitung. Jede Internetseite hat nämlich die Möglichkeit, sich mit Digg zu verbinden und seine Inhalte dort Bereitzustellen. Jeder Digg-Nutzer kann dann (Twitter-Ähnlich) den anderen Digg-Nutzern Folgen und verfolgt werden.

Vorteile für Nutzer

Die Digg-Nutzer können nach und nach die gewünschten Inhalte an einem Ort abonnieren, sodass sie auf einen Blick alles lesen können, was sie Interessiert. Ich finde allerdings für soetwas immer noch die Feed-Variante besser.

Vorteile für Anbieter

Wer in Kauf nimmt, dass seine Inhalte auch bei Digg erreichbar sind, kann durch Digg-Nutzer bewertet werden, denn jeder auf Digg bereitgestellte Inhalt kann Gediggt werden, quasi ein Counter der hochzählt. Je höher dieser Zähler, desto mehr Menschen gefällt dieser Beitrag.

Verknüpfung von WordPress und Digg

Ich habe meine Inhalte aus WordPress über die Feeds in Digg eingepflegt, dies ist allerdings nicht einfach durch Eingabe der Feed-Adresse erledigt, es werden 6 Arbeitsschritte benötigt.

  1. Digg Benutzerkonto anlegen
  2. Digg Benutzerprofil aufrufen
  3. In den Einstellungen „Feeds importieren“ wählen
  4. Feed-Adresse eintragen
  5. Den dann angezeigten Code (als HTML-Kommentar) durch ein WordPress-Plugin bspw. RSS Footer in die Feeds einfügen
  6. Die Feed-Verifikation durchführen

Da sich das etwas kompliziert liest, habe ich hier nochmal eine Bilder-Gallerie in der entsprechenden Reihenfolge eingefügt.

Deutscher Christ planlos in Australien

Genesis Mining

Leute, Leute, Leute… Das Internet ist seid einigen Tagen durch einen weiteren Blog meiner Lippertschen Sippschaft erweitert 🙂

Der Schreiber

Mein „kleiner“ Cousin Andreas ist in Australien angekommen, ganze fünf oder sechs Monate wird er dort verbringen, was er dort (und auch im Vorfeld) erlebt (hat) berichtet er auf Andys Blog – Am anderen Ende der Welt.

Startseite: andy.lippert.it

Startseite: andy.lippert.it

Ich für meinen Teil habe den Blog bereits abonniert (welch Wunder) und mich schon mit dem ersten Blogbeitrag in bemerkenswerten Schreibstil meines Cousin verliebt. Ich kann ihn also nur weiterempfehlen.

Thema des Blogs

In erster Linie geht es darum, den in Deutschland verbliebenen seinen aktuellen Status, sein Wohlbefinden und seine Erlebnisse weiterzugeben. Denn sechs Monate Ausland, weit weg von @home wird eine Lücke aufreißen.

Blogauszüge

Mit viel Selbstironie berichtete Andy:

Als ich vor 2 Jahren den Entschluss fasste mal für ein paar Monate quer durch die Weltgeschichte zu touren, und anfing, jeden deswegen zu nerven, war das noch etwas für mich weiiiiiiiiiit entferntes.  (Quelle: Andys Blog)

und auf einmal musste er auch einige Konsequenzen seiner Abwesenheit entdecken:

Insbesondere die letzten 3 Wochen habe ich mir die bald nicht mehr genießbaren Privilegien der Heimat besonders häufig vor Augen geführt: alleine in einem angenehm kühlen Zimmer in einem weichen Bett zu schlafen, täglich warme Mahlzeiten aufgetischt zu bekommen ohne groß was dafür zu tun, die Wäsche wie von Zauberhand sauber und gebügelt im Schrank hängen zu haben nachdem ich sie zuvor in einer dieser komischen Wunderkisten im Bad versenkt  hatte, einfach etwas mit Freunden unternehmen wenn mir danach ist… (Quelle: Andys Blog)

Und schon… ging es los. Wie er auch in seinem Artikel berichtete: ungeplant!

Eben habe ich dann gelesen was aus ungeplant geworden ist.

Nachdem ich dann in Singapur landete, um meines Gepäckes Willen die Passkontrolle passierte und mir ein netter Sicherheitsbeamter mitteilte, ich müsse in meinem Einreiseformular unbedingt eine Aufenthaltsadresse in Singapur angeben, wurde mir langsam klar, dass das nichts wird mit “auf dem Flughafen schlafen“. Zum Einen hat er herzlich gelacht als ich ihm von diesem grandiosen Plan erzählte, dachte wohl es wäre ein Witz, und zum Anderen steht man schon mit einem Bein auf der Straße, wenn man erst mal die Kontrolle hinter sich lässt. (Quelle: Andys Blog)

Ich hoffe die paar Auszüge reichen, um eure Neugierde zu Wecken.

Anmerkung

Wer auf Hochauflösende Fotos steht, sollte auf jeden Fall reinschauen, Besucher mit minderbemitteltem Internetanschluss sollten sich auf die Miniaturansichten beschränken.

Gastbeitrag #1 auf IT-Kontinent


Soeben erschien mein erster Gastbeitrag auf dem IT-Kontinent. Ich habe bereits darüber berichtet, dass ich dieses Jahr Gastbeiträge verfassen möchte.

In dem Artikel Unkreative Phishing Attake geht es um eine Phising-Mail,die ich erhielt, ich verrate nicht zu viel, hier lediglich der Artikelauszug:

Das Phishing-Prinzip ist einfach: das Opfer soll dazu gebracht werden, die Daten völlig freiwillig einzugeben. Allerdings sollte dafür und ein gewisses Maß an kreativität vorhanden sein.