Archiv für den Monat: Dezember 2010

Das war 2010 – Der Rückblick

Genesis Mining

Was war 2010 denn für den Blog oliverlippert.eu?

2010 in Zahlen

32 Artikel und 75 Kommentare, die dieses Jahr erschienen sind haben seid Beginn der Aufzeichnung (30.03.2010) 3577 Besucher hier gelesen und 6445 Klicks durchgeführt, leider sind 69% von ihnen ohne einen Klick gegangen, ich hoffe das wird 2011 besser 🙂 Dass es besser wird, kann ich schon sehen, denn seid Ende 11.2010 hat der Blog einen Sprung von durchschnittlich 15 – 20 Besuchern am Tag auf 25 – 30 Besucher am Tag geschafft.

Veränderungen in 2010

Es gab 2010 sehr viele Veränderungen für diesem Blog, die großen werde ich hier kurz anführen und umschreiben.

Einsetzen eines vServer

Ich habe mich 2010 mit dem Thema virtuelle Server auseinander gesetzt und nachdem der erste Versuch bei Greatnet nicht funktioniert hat, habe ich einen vServer bei der Internetagentur WAS gefunden und gemietet.

Domainwechsel auf oliverlippert.eu

Mitte Juni 2010 bin ich sang und Klanglos auf meine eigene Domain oliverlippert.eu umgezogen, vorher war ich auf einer Subdomain meines Bruders, dieser hatte sie mir freundlicherweise Jahrelang (bestimmt schon seid 2004) zur Verfügung gestellt. Natürlich lief die Domain auf meinem vServer.

Tschüss vServer und Hallo Confixx Reseller

Ich berichtete anfang Oktober davon, das ich meinen vServer abschaffen werde, Grund dafür war die Fehlende E-Mail-Unterstützung und der hohe Verwaltungsaufwand, ich habe Apache, MySQL und SVN per Hand in den Config-Files gepflegt. Als ich dann die Möglichkeit sah, auf eine komfortable Konfigurationsoberfläche zu wechseln, bei der ich alles hätte, was mein vServer mir bot, außer SVN, habe ich dann das Confixx Resseller Paket gemietet.

Back to Topic: vServer Hallo

Kaum auf dem Confixx Reseller Paket, wurde mir klar: alles was ich da habe, kann ich auch durch eine Neuinstallation meines vServer haben, denn dieser unterstützt -wenn gewählt- auch Confixx. Also habe ich mir im Internet Hilfe gesucht, diese bekam ich dann vom IT-Blögg und schon lief mein vServer mit einem Confixx und SVN.

Komplett im Hintergrund, ohne dass jemand Wind davon bekam hieß es also wieder: Umziehen. Schon war der vServer wieder im Einsatz, mit konfortabler Administrationsoberfläche, alles dank dem IT-Blögg 🙂

Flattr-Support

Derzeit habe ich das Flattr-Unterstützungsprogramm (ich nenne es einfach mal so) im Test. Es lohnt allerdings irgendwie noch nicht, ich muss echt langweilig sein 😛

Facebook Fanpage und Twitter-Account

Tjoa, 2010 kam auch eine Facebook-Fanpage, die nur dazu gedacht ist, dass ich nicht meine ganzen Facebook-Freunde mit meinem IT-Kram nerve, der Schuss ist allerdings ganz schön schräg verlaufen, ich und meine bessere Hälfte dümpeln da so vor uns hin 🙂 Wenn sich der ein oder andere bei der Facebook-Fanpage einschreiben würde; ich würd mich freuen 🙂 (Olis Computerblog auf Facebook)

Auch für die Twitterer meiner Besucher gibt es frohe Neuigkeiten: ich habe den Sprung auf Twitter geschafft Olis Computerblog ist also auf Twitter.

Designwechsel als Weihnachtsgeschenk 2010

Alle Änderungen bislang sind technischer Natur, jetzt kommt aber der Hammer, ich schätze das war ein Schritt, den viele nicht nachvollziehen können: von einem grafisch funktionierenden und tollen Design habe ich gewechselt auf ein drei-farben-design. Entwickelt von mir!

Genau, ich habe mich 2010 auch damit beschäftigt, wie WordPress-Designs entwickelt werden und das aktuell eingesetzte Design (Standpunkt 30.12.2010) ist microTab 0.8 und meine Eigenentwicklung. Da ich kein gutes Händchen für grafisches Webdesign habe, habe ich mich erstmal auf technische Aspekte konzentriert.

Am 23.12.2010 um 20:00 Uhr ca. ging dann der Blog für 15 – 20 Minuten in den Wartungsmodus, das Design wurde installiert, alle nötigen Einstellungen getroffen und wiedermal in der Stille wurde etwas verändert, diesmal konnte es aber jeder sehen. Fehler und Fortschritte könnt ihr hier verfolgen: http://flyspray.oliverlippert.eu.

Abschluss 2010

Abschließen werde ich 2010 mit einem meiner Besten Weihnachtsgeschenke (danke Schatz) meinem Pokal, und damit ihr richtig neidisch werdet kommt hier jetzt das Foto (und ja, dass sind 0,75l reines Bier):

Bierpokal: wer gewinnt die 0,75l reines Bier?

0,75l Bierpokal

Aussichten 2011

Aussichten für 2011… tja. Keine Ahnung. Ich möchte 2011 daran Arbeiten, den Blog interessant genug zu gestalten, dass durchschnittlich 50 Besucher am Tag vorbeischauen.

Beiträge erscheinen 2011 in der Regel jeden Montag um 13:00 Uhr, wie es schon seid einem Monat der Fall ist (wems Aufgefallen ist), Kommentare werden zeitnah beantwortet.

In 2011 werde ich mich außerem auf dem IT-Kontinent herumtreiben, ich habe eine nette Anfrage erhalten, der ich gerne nachgehen werde, ich hoffe alle Ansprüche zu erfüllen 🙂

Fahrradschlösser: Zum knacken musst Du’s erstmal erreichen


Ich habe es irgendwo schon mal gesehen, ich glaube auf Facebook aber auch einige Blogger haben schon über das sicherste Fahrrad der Welt berichtet, wobei das wohl etwas überbetitelt ist 🙂

Sehr interessant finde ich das Fahrradschloss, welches eigentlich gar keines ist, und die Entstehung dessen.

Fahrradschloss-Baukontest

Ich bin ein Fan, wenn sich Unternehmen an mehr oder minder Privatpersonen wenden, um benötigte Dinge zu analysieren oder sachen austesten zu lassen. Die Privatperson kommt dann in eine Art Premium-Status und das Unternehmen sitzt da wo es sitzen sollte: an der Quelle.

Conrad hat einem Team aus Hannover einige Tage Zeit, etliche Artikel aus deren Sortiment (Modellbau Conrad)  und ein paar Experten zur Seite gestellt, die Aufgabe: der Bau des sichersten Fahrradschloss der Welt (Bauanleitung für das Fahrradschloss).

Das prinzip des sicheren Fahrradschlosses

So ganz nach dem Prinzip „Wer kann es knacken, wenn keiner rankommt?“ hat das Hamburger-Team dann in den sieben Tagen ein nie dagewesenes Fahrradschloss konstruiert, mit viel Elektrik und nachbaubar. Allerdings für einen stolzen Preis von 752,31 €. Das ist eine hohe Summe.

Klar mit ca. 750€ ist es wohl auch ein sehr teures Fahrradschloss, aber wie gesagt: soetwas ist mir noch nicht untergekommen. Das Fahrrad wird an einer Laterne angeschlossen und über eine Fernbedienung dann daran Hochgefahren, so hoch es nur irgend geht. Dort hängt es dann, bis der Besitzer wiederkommt und es herunterholt. Aufgestiegen, losgefahren und dass in sehr kurzer Zeit.

Vorteile des Fahrradschlosses

  1. Der Fußgängerweg wird nicht durch abgestellte Fahrräder belegt.
  2. Beim Aufschließen des Fahrrad wird kein Kleidungsstück beschmutzt.

Laternen sollte es in einer Stadt ja genügend geben, denn zwei Fahrräder an einer Laterne wäre quasi wie Zuparken beim Autofahren.

Das Fahrradschloss in Aktion

Hier habe ich nochmal ein Video verlinkt, wer mich kennt weiß, dass ich nicht so auf eingebettete Elemente/iframes usw. stehe 🙂

Conrad Fahrradschloss Video

Flattr – Bezahle fürs Internet

bitconnect

Wie bitte? Oli will das ich fürs Internet bezahle? Nein, ich möchte nicht, dass Du für das Internet an sich bezahlst, den Anschluss bezahlst Du ja schon. Es geht mir um die Inhalte.

Das Internet-Nutzen

Wie sieht dein Internetalltag aus? Du öffnest Google, suchst etwas, was Du aktuell benötigst und findest etwas. Den gefundenen Text liest Du dann, beziehst die Beschreibung auf Dich und löst dein Problem. Wenn nicht: bei Google weitersuchen, irgendwer wird irgendwo schon mal etwas zu deinem Problem geschrieben haben.

So nutze ich zumindest das Internet, seid ich dazu Zugang habe und das habe ich seid ca. 8 Jahren. Damals habe ich es allerdings sehr wenig genutzt, ich durfte nur 30 Minuten am Tag an den Computer.

Seid 4 Jahren nutze ich das Internet nun auch beruflich und kann sagen: es Lohnt!

Die Schreiber

Wer befüllt eigentlich das Internet? Wie kommen die Texte dahin?

Internet ‚Früher‘

Grundlegend wird für das Betreiben einer Internetseite eine URL und etwas Speicherplatz benötigt. Doch was heute 50ct oder 1€ kostet (je nach größe der Webseite) war damals enorm teurer.

Vor 8-9 Jahren lief alles fast ausschließlich über Foren, da konnte man sich Anmelden und Fragen/Antworten… Kostenlos!

Internet ‚Heute‘

Mit der Zeit wurde das Betreiben einer Internetseite günstiger, wie ich oben schon erwähnte kann es 50ct bis 1€ kosten. Doch egal: es kostet Geld!

Je nachdem wie bekannt die Webseite ist, muss sogar mehr bezahlt werden, denn damit die Webseite flüssig läuft braucht es auch einen guten Hoster, der dann keine 1€ pro Monat kostet.

Als Anmerkung vielleicht: ich zahle aktuell für 4 Webseiten (www.oliverlippert.eu, www.officemakro.de, www.gokerzen.de, www.meetingjesus.de) 2,5 € pro Monat plus einen vServer der das alles betreibt mit 7€ pro Monat. 9,5€/Monat für Internetinhalte also.

Die Leser

Wie berichtet, die Standardleser benutzen Google, finden eine Lösung und machen weiter.

Die etwas fortgeschritteneren Internetnutzer benutzen Google, finden eine Lösung, betrachten die Webseite und abonnieren sie eventuell in ihrem FeedReader.

Gibt es weitere Formen der Internetnutzung?

Internetinhalte unterstützen

Internetinhalte können auf verschiedene Wege unterstützt werden, doch wie geht das?

Feedback / Kommentare

Viele Internetseiten unterstützen inzwischen Kommentar-Funktionen, darüber kann ein kurzes Feedback hinterlassen werden. Es kann auch mal etwas Streng sein, damit der Blogger den richtigen Weg findet, aber ich finde meißt nur nette Worte, da die Inhalte auch dementsprechend gut sind.

Geldlich

Internetinhalte lassen sich natürlich auch durch Spenden unterstützen… doch wer macht sowas?

Flattr – Internetinhalte-Flatrate

Passt zwar zur Überschrift „Internetinhalte unterstützen“, ich trenne es aber:

Das System

Das Flattr-System ist relativ simpel: Man definiert einen Betrag, der pro Monat für Internetinhalte gezahlt wird und sobald man eine Webseite liest, die einen Flattr-Button hat UND man den Inhalt mag/er hilfreich ist, klickt man auf „Flattr“.

Dann wird der Flattr-Zähler für den aktuellen Monat erhöht.

Der Monatsende

Am Monatsende erfolgt eine kleine Rechnung: Monatlicher Betrag / Anzahl der Flattrs = Betrag pro Flattr. Dieser Betrag wird an alle Flattr-User ausgezahlt, die von Dir geflattrt wurden.

Je nach Anzahl der Flattr handelt es sich hier nur um ein paar Cent. Egal: Du definierst „Pro Monat nur 2€“ und kannst Flattrn soviel Du willst, mehr als 2€ werden nicht von deinem Flattr-Konto abgebucht.

Fazit

Ich finde die Idee hinter Flattr toll und werde es nach und nach auf einigen Webseiten einbinden.

Jemand Bezahlt für das Bereitstellen der Inhalte, warum sollte er nicht unterstützt werden. Klar 2€ / 100 monatliche Flattr macht gerade mal 2 Cent für den Webseitenbetreiber, aber wenn das 100 Leute machen sind aus 2 Cent schon wieder 2€ geworden 🙂

Ich würde mich über eure Meinung riesig freuen, findet ihr es passend, für nützliche Inhalte etwas abzutreten? Hier nochmal das Offizielle Flattr-Video.

JMStV die dritte, kommen wir noch drumrum?

Genesis Mining

Vor einiger Zeit fing ich an diesen Artikel zu schreiben, die Inhalte habe ich größteneils entfernt, ich lasse nur noch mal die Artikel um die es gehen sollte verlinkt:

Und schon wieder ist es an der Zeit über das allgegenwärtige Thema JMStV zu bloggen, anscheinend ist mein letzter Artikel nicht so standfest, wie ich ihn gerne hätte.

Ich werde nochmal meine beiden ersten Artikel zum Thema JMStV und die folgenden 7 Aritkel reflektieren.

JMStV wäre evtl. schlimm gewesen

Ich hatte mir schon ausgemalt, dass der JMStV das deutsche Internet gänzlich revolutionieren würde, bis ich eben über einen Arbeitskollegen gehört hatte, was irgendwie noch nicht in meinem Reader gelandet ist: der JMStV wird gekippt.

Anscheinend stand er noch nie so richtig, ausschlaggeben war letzendlich dann doch die CDU, die den Vertrag in letzter Konsequenz dann doch abgelehnt hatte.

Vielleicht aufgrund der drastischen Reaktionen des deutschen Internets, vielleicht aufgrund der anderen Bundesländer, die den Antrag direkt ablehnten… mir egal, das Internet geht weiter!

Congstar adé – Tschau ich bin raus

bitconnect

Die folgenden 1276 Worte sind viel geschwafel, aber Typisch Internet-Probleme, ich würd mich freuen wenns wer ließt ich habe es möglichst amysant formuliert.

Beginn meines Internetanschluss

Alles fing an, als ich genau zum 01.01.2009 bei meinen Eltern ausgezogen bin, in Richtung Braunschweig, näher zu meiner Ausbildung. Es war ja klar: Internet muss her und dadurch auch zwangsweise ein Telefonanschluss. Irgendwann im Februar war dann auch ein Anschluss bei Congstar verfügbar… Congstar? Ja leider. Kabel Deutschland war mein eigentlicher Favorit, das fand mein Vermieter aber nicht sooo cool.

Nutzung meines Internetanschluss

Ich habe bei Congstar ein … wie soll ich sagen: unglaubliches Paket. Mit einem Telefonanschluss (über DSL-Leitung) ohne Flatrate und einem Internetanschluss  bis zu 6.000 Mbit/s für lediglich 25€, ach was sag ich: 24,99€/Monat. Ist das nicht wunderbar? Besonders wenn man bedenkt: die DSL-Leitung packt nur 3.000 Mbit/s und da sage keiner das liegt an bis zu, ich lade dauerhaft mit 370 KiB/s, DSL 3.000 halt.

Ich nutze den Internetanschluss. Ich würde behaupten ich bin schon ein fortgeschrittener Nutzer. Ich habe einen vServer, da lade ich viele Dateien hoch und viele runter, jeden Tag noch ein Backup dazu. Außerdem bin ich viel auf den Domains unterwegs, die der vServer parat stellt. E-Mail-Programm läuft eigentlich eh immer, wenn der PC an ist.

Wenn ich den Anschluss nicht blockiere, tut meine bessere Hälfte das, ihr Blog möchte ja auch versorgt werden 😛

Genug gefaselt, wo liegt denn da eigentlich mein Problem, außer vielleicht bei den Kosten?

Internetanschluss adé

Ich komme von der Arbeit nach Hause, es müsste so am 01.12.2010 gewesen sein, bin gerade mal ein paar Minuten daheim, da sagt meine bessere Hälfte: „Ich muss Dir unbedingt ein Video zeigen“, lädt Facebook und klickt bei einem Posting auf Play. Das Video Happy Birthday Jesus läuft an. Dann erreichen wir die 50%-Marke und… Feierabend. Video steht. Wie ich es von meinem Internetanschluss gewohnt bin „Musst’e halt kurz warten, der Buffert noch“… Pustekuchen.

5 Minuten später kommt der Kommentar: „Na dann zeig ich es Dir halt bei Youtube“, ein Seitenaufruf folgt und: Server nicht erreichbar… ?

Ich -völlig überheblich-: „Ja das haben wir gleich“, im Browser schnell congstar.box eingetippt um die Konfiguration des Routers zu öffnen und mal nachzusehen: Server nicht erreichbar… Mit Umleitung auf , das passiert eigentlich nie.

Ich gehe locker-flockig zum Router, ziehe das Strom-Kabel und stecke es nach einigen Sekunden wieder hinein. Ich öffne die Browserkonfiguration eine Minute später, komme darauf und logge mich ein: „Status: Getrennt“.