Piwik – Was ist das überhaupt?

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So nun ist es soweit, wie angekündigt Berichte ich nun etwas genauer über Piwik.
Piwik ist ähnlich wie Google Analytics eine Webanwendung zum Analysieren der Websitebesucher. Piwik ist aber im Gegensatz zu  Google Analytics Open Source (Quelloffen) und zum selbst Hosten. “Was bedeutet das und wo ist da jetzt der unterschied?”

Funktionsweise

Google Analytics arbeitet ähnlich wie Piwik mit einem JavaScript-Code, welcher am “Ende” der Website eingebunden wird. Dieser ruft ein oder mehrere weitere Scripte auf, die Informationen über den Besucher in eine Datenbank schreiben.

Der Unterschied

Wie ich schon sagte ist Piwik zum selber Hosten, das bedeutet ich muss alle Dateien auf meinen Webspace hochladen und ggf. selbst die Datenbank bereitstellen, habe aber vollen Zugriff auf diese Dateien und die Datenbank und kann somit kontrollieren was damit geschieht und wer sie sehen kann.

Bei Google Analytics ist es ganz anders, wie schon von meinem Bruder berichtet ist Google so ein Fall für sich und so ist es dann auch bei dem Analysetool von Google. Denn da werden die Daten bei Google gespeichert und ich weiß nicht was damit passiert.

Das Problem dabei

Das Tool ist unbestritten richtig gut, aber wenn ich es nutze, übermittle ich dermaßen viele Daten an Google, das es sogar im Impressum landet. Außerdem sind die übermittelten Daten nicht mein Eigentum und somit gehören sie Google. Diese haben in den AGB zwar geschrieben sie geben sie nicht weiter, dass es aber sein kann, das die Daten doch mal mit dritten überarbeitet werden.

Dieser letzte Teil ist aber dermaßen gut versteckt dass selbst die, die AGBs lesen den meist nicht sehen.

Gut und schön, was aber ist Piwik?

Wie schon oft gesagt wird es zur Websiteanalyse benutzt, das bedeutet, dass Informationen über jeden Besucher einer bestimmten Website erfasst werden. Diese Daten werden im Nachhinein analysiert.

Das ganze wird dann Grafisch aufgearbeitet, z. B. so:

Die Darstellung lässt sich bei vielen Elementen umstellen .

Das finde ich z. B. schon sehr nutzenswert.

Bevor ich jetzt viel zu viel schreibe, hier könnt ihr euch eine Online-Demo ansehen.

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Über Oliver Lippert

Oli ist gelernter Systementwickler (FFA - ausgeschrieben sprengt es den Rahmen) , 1990 Geboren und inzwischen glücklich verheiratet. Seid mehr als 10 Jahren WebEntwickler, seit 2011 auf professioneller Ebene. 2012 begann Oli ein Nebengewerbe im Bereich WEB (Wartung, Entwicklung, Bereitstellung) und hat inzwischen eine vielzahl an Projekten zuverlässig und kundenorientiert abgewickelt, betreibt eigene WebServer und Hostet eine vielzahl an Webseiten.

9 Gedanken zu „Piwik – Was ist das überhaupt?

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  2. Mark

    Hi Oliver,

    Piwik ist echt eine super Alternative zu Analytics geworden – auf Space² setzen wir auch seit knapp einer Woche das Piwik-Tracking ein und sind damit im großen und ganzen zufrieden.

    Bemängeln möchte ich das es bei großen Seiten recht schnell mit MySQL Fehlern um sich wirft und das die Funktion Ziele zu setzen fehlt. Oder hab ich sie nur noch nicht gefunden?

    Grüße aus München,
    Mark

    Antworten
    1. Oliver Lippert

      Hallo Mark,
      es gibt in Piwik ein Plugin, welches als administrativer Benutzer aktivierbar ist, es nennt sich „Goals“.
      Mit Goals lassen sich Ziele definieren, allerdings habe ich es noch nie so richtig verstanden.
      Ich habe bereits Zugriffe auf bestimmte Seiten über Goals erfasst, es klappt ganz gut, nun weiß ich allerdings nicht, in welchem Umfang du „Ziele“ definierst und ob ich es richtig angewand habe 😉

      Bei mir läuft Piwik seid 3 Monaten, überwacht 3 Websiten und das Error-Log ist 5 KB groß, allerdings habe ich sicherlich nicht annähernd so viele Besucher auf meiner Seite wie ihr 🙂
      Auch zu beachten ist, welche Version von Piwik ihr einsetzt, wobei ich mal von der aktuellen 0.6.1 ausgehe, welche ich auch verwende.

      Bedanken möchte ich mich bei Dir für den Kommentar, Kommentare sind auf meinem Blog eher selten.

      Antworten
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