Hallo Kabel Deutschland – mehr als 20 Tage Umstiegsstress


Der Internetanschluss versagt und der Router bleibt aus

Tjoa ich habe am 3.2.2011 einen Anruf von meiner Freundin erhalten: „Bei diesem Kabel Deutschland-Ding leuchten nicht mehr alle Lampen“… what? Es stellte sich heraus: der Internetanschluss von Kabel Deutschland war gestört. Mir egal, ich habe ja noch einen Anschluss bei Congstar, noch 13 Tage lang. Als am 4.2.2011 immer noch der Anschluss gestört ist, beschließe ich, Kabel Deutschland mal darüber zu informieren. Wärend diesem Telefonat bezüglich des Ausfall habe ich auch auf meinen fehlenden Router hingewiesen, es wurde ein Vermerk in meine Akte vorgenommen und der Service-Mitarbeiter versprach, die Angelegenheit mit seinem Vorgesetzten zu besprechen und sich dann zu melden.

Ich habe mir dann keine Gedanken mehr darüber gemacht, hatte schließlich noch Internet & Router. Irgendwann fand ich es natürlich schon krass, es dauerte lange… genaugenommen bis zum 11.2.2011, da waren auf einmal alle Lämpchen wieder an. Der Hype hielt nicht lange, es gab einen weiteren Ausfall, allerdings nur am 15. und 16.2.2011. Ich habe diese Störung bei Kabel Deutschland gemeldet und in diesem Zuge gleich mal wieder nach meinem Router gefragt, er war schließlich immer noch nicht da. Die Dame erschrack: „Woah dass haben sie aber schon lange gemeldet. Na wir machen dass so, ich schicke jetzt gleich einen Router kostenfrei raus, der müsste dann in bis zu 5 Werktagen bei ihnen ankommen.“.

Ich habe mir also von einem Arbeitskollegen einen Router geliehen (FritzBox WLAN!3170 an Kabel Deutschland Modem anschließen, beachte erst beides Strom weg, dann Modem Strom drann, warten bis alle Lampen an und dann erst dem Router Saft geben), die Congstar-Box konnte ich nicht an das Modem anstöpseln, denn das Modem gibt ein Ethernet-, also Netzwerksignal, heraus und nicht direkt das DSL-Signal (oder was auch immer aus der Buchse kommt). Guten Mutes wartete ich also auf meinen Router der ja irgenwann kommen sollte.

Internet war also wieder da, bis zum 17.2.2011 um 02:00 Uhr morgens, da kam nochmal ein 5-Stündiger Ausfall. Wer Gedacht hat damit wäre genug: Nein! vom 19.2.2011 um 21:15 Uhr bis zum 20.2.2011 um 14:15 Uhr war nochmal weg. Alles in Allem errechnet sich daraus eine Ausfallzeit, die irgendwo bei 262 Stunden liegt. Die in Absatz 3 des Vertrages beschriebenen 98,5% Verfügbarkeit im Jahr können somit jetzt schon nicht mehr eingehalten werden.

In der Ausfallzeit habe ich den Router natürlich nicht berechnet, dieser hatte mich bislang immer noch nicht erreicht, bedenke: seid dem 17ten war ich nun bei Kabel Deutschland, konnte die Congstar-Box also nicht mehr nutzen und ohne Router lässt sich ein Netzwerk schlecht aufbauen wa? Ergo war nur ein PC im Internet, es sei denn das Internet war mal wieder nicht Verfügbar.

Am 22. (der Router war immer noch nicht da) habe ich dann wiedermal meine -inzwischen- lieblingsnummer, die Hotline, angerufen und nachgefragt. „Nein der Router wurde nicht versand, wieso hat ihnen meine Kollegin überhaupt gesagt sie bekämen einen kostenlosen Router, dass darf sie gar nicht, ich werde dass mal mit meinem Chef absprechen, ich melde mich heute oder morgen (also dem 23.2) bei ihnen.“. Es ist herrlich Leute, ich hätte es von einem Dokumentator filmen lassen sollen!

Wer Ahnt was kommt… der 24.2 kommt und zwar OHNE ANRUF. Ich habs schon aufgegeben, bis abends um etwas nach 20 Uhr ca. mein (festnetz) Telefon klingelt, der Router geht kostenfrei raus und sollte mich in ein- bis zwei Werktagen erreichen.

Ich hing ja mit einem PC am Netz, habe also einen Speedtest gemacht, welcher schonmal vielversprechend ausfiel, hier der Vergleich:

Speedtest von Congstar. Bis zu 6000kbit waren hierbei weit weg.

Speedtest Congstar

Speedtest von Kabel Deutschland. Bis zu 6000kbit waren hierbei nicht weit weg.

Speedtest Kabel Deutschland

3 Gedanken zu „Hallo Kabel Deutschland – mehr als 20 Tage Umstiegsstress

  1. Pingback: Artikel-Empfehlung KW 10 2011 - Olis Computerblog

  2. Anon

    Soll das jetzt Comedy sein? Wenn ja, frage ich mich wie man dermaßen dusselig sein kann.
    Wenn man nämlich bei Kabel Deutschland online einen Internetanschluss bestellt, kann man sich KOSTENLOS einen D-LINK DIR 615 Router mit 4x100mbit-Ports und natürlich WLAN hinzubestellen.

    „Da der nette Techniker dann noch auf die Idee kam, meiner Freundin einen Speedtest zu zeigen und viele schöne Zahlen zu nennen war hier wohl endgültig Feierabend, denn wirklich was anfangen damit konnte sie leider nicht.“ Auf Deutsch: Der Techniker ist nett und versucht auch noch zu erklären, was er macht, aber bei Deiner Freundin ist Hopfen und Malz verloren… das zeigt uns lediglich, dass Du ne dämliche Freundin hast, nicht aber, dass es am Service von KD irgendwas auszusetzen gäbe…

    Dass Du nicht in der Lage bist, einen Router hinter Dein Modem zu klemmen – und das als „Fach“informatiker lässt mich doch arg an der Beschäftigungsfähigkeit zweifeln.

    PS: Ich freue mich auf das nächste Posting der Marke: Konvervendosen sind alle scheiße – ich kriege sie nicht auf…

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  3. Oliver Lippert

    Tach Anon,
    whow… Bei dir ist aber alles mit dabei wa? Du scheinst ja der Gigant in der IT-Branche zu sein 🙂

    Hör ma, ich weiß dass es online diesen Scheiß-Router dazu gibt, den wollte ich ja auch, die Dame sagte, das ginge auch am Telefon… wenn dem dann nicht so ist: Scheiß Service.

    Wenn ich jemanden anweise, einfach seine Arbeit zu tun, mehr nicht, und er macht dann mehr: #fail. Geh mal zu deiner Oma und erklär ihr, was Bits, Bytes und sonstnochwas sind. Da hat die sehr wahrshceinlich auch kein Peil von. Dämlich ist sie desswegen allerdings nicht. So ist es auch bei Jungen leuten.
    Ich kann dir sicherlich so einiges erzählen, wo du abschaltest, weil du mir einfach nicht folgen kannst, anderstherum sicherlich auch.

    Wo schriebe ich, dass ich nicht in der Lage bin, meinen Router zu konfigurieren?

    Du kannst dir natürlich neue Sätze in meine Artikel reindenken, allerdings ist es dann nicht mehr mein Artikel, also zieh hier im Kommentar nicht so über diesen neuen „Pseudo-Artikel“ ab.

    Und nochwas: Hardware-Konfiguration ist Systemintegration, nicht Anwendungsentwicklung (dennoch kann ich sehr wohl mit Routern umgehen).

    Freu mich auf ne Rückmeldun.g

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