Ausgangspunkt: Alles Up-to-Date, kein Befall

Microsoft Security Essentials vs. Avast und AVG

In einer Welt voller Freeware ist es manchmal gar nicht so einfach, den Überblick zu wahren. Gerade aber eben in dieser Welt ist es wichtig, nicht jeden Mist auf seinen Rechner zu laden. Denn mit jedem Download und auch auf anderen Wegen können ungewünschte Besucher den Rechner besiedeln.

Um einer Virenseuche oder diversen anderen Problematiken mit Schadcode aus dem Weg zu gehen, gibt es inzwischen diverse Tools, die sich Virenscanner taufen. Doch welche der vielen soll man nehmen?

Ich habe über die Jahre einige der mir bislang bekannten Virenscanner ausgetestet:

  • AntiVir
  • Avast
  • AVG
  • Microsoft Security Essentials
  • Norton

Geblieben bin ich dann bei Microsoft Security Essentials, da ich dort keine Meldungen bekam, keine Werbung vorhanden war oder sonstiges, was nerven würde.

Kostenpflichtig oder nicht?

Irgendwann Schrieb Jeffrey dann mal über Kostenpflichtige Antiviren-Lösungen nicht für Privatpersonen, da erwähnte er dass er ebenfalls Microsoft Security Essentials benutze und daraus entstand eine kleine debatte. Ich habe damals erwähnt, dass ich einen Artikel schreiben würde, über die Anwendung diverser Virenscanner nach dem langafristigen Anwenden von Microsoft Security Essentials.

Virensuche

Ausgangspunkt: Alles Up-to-Date, kein Befall

Ich habe also mal eben die Security Essentials vom System entfernt und AVG installiert, direkt nach der installation ein Virenupdate gemacht und den Suchlauf gestartet. Nachdem AVG fertig war, habe ich das selbe mit Avast gemacht.

Virenscan mit AVG

Ich möchte jetzt nicht großartig die Redekeule schwingen, allerdigns ist mir sofort die Werbung in AVG aufgefallen, die nervt. Kann man eventuell irgendwo abstellen, habe nicht gesucht, war mir egal.

Virenscan mit Avast

Auch hier möchte ich nicht allzuviel zu dem Virenscanner Avast sagen, aufgefallen ist nur: Avast spricht. Unweigerlich muss ich sagen: dieser Virenscanner erzählt, was Sache ist. Kann man als Plus- oder Minuspunkt verbuchen.

Fazit

Virenerkennungsrate ist mir hier ziemlich egal, die Tools an sich auch. In diesem Artikel geht es mir nur darum zu zeigen, dass drei verschiedene Scanner das selber Ergebnis gebracht haben: Kein Befall. Ich nutze weiterhin die Microsoft Security Essentials, die sind absolut im Hintergrund, ich merke keine Performanceeinbußen und habe keine nervigen Pop-Ups, außer es gibt einen Befall, da sollte ein Pop-Up aber angebracht sein :)

9 Gedanken zu „Microsoft Security Essentials vs. Avast und AVG

  1. compr00t

    “Geblieben bin ich dann bei Microsoft Security Essentials, da ich dort keine Meldungen bekam, keine Werbung vorhanden war oder sonstiges, was nerven würde.”

    Was nichts gutes heissen musst. Nicht nur, dass möglicherweise nichts erkannt worden ist, der Scanner könnte auch gar nicht anlaufen und den Echtzeitschutz überhaupt nicht starten…

    Wenn du möchtest ich hätte dir einen Virenscanner test.txt, den musst du nur auf deinem Desktop platzieren, der schreibt dir auch keine Meldungen ;-)

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  2. Oliver Lippert

    Du Witzbold…
    Ich wende seid 6 Moante oder so die Security Essentials an, jetzt habe ich auf dem selben System zwei andere Scanner geklatscht, die haben nichts gefunden… Was schließe ich daraus?
    Entweder mein System ist virenfrei, oder die drei Scanner sind gleichschlecht.

    In beiden Fällen ist es egal welchen Scanner ich nehme oder? Also bleibe ich bei dem meiner Ansicht nach besten: Security Essentials.

    Wie gesagt, der hat mich auch schon gewarnt, echtzeitschutz… so ist das nicht :)

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  3. Oliver Lippert

    Für mich auch nicht. Aber die Chance dass dem so ist sehe ich als verschwindend gering. Ich bin auch kein Sauger-Typ der auf beschissenen Webseiten unterwegs ist, von daher habe ich da keine große Sorge vor Viren.

    Was ist deiner Ansicht nach so ein großer Vorteil an bezahlter Virensoftware und was setzt du ein?

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  4. compr00t

    Kaspersky, seit je her schon. Der Vorteil ist ganz klar, dass die Updates viel schneller und öfters ausgerollt werden, was in professionellen Bereich durchaus lebenswichtig sein kann.
    Das dadurch natürlich auch die Erkennungsrate steigt, ist ja klar. Leider aber ist es so, dass ein Team, dass nur für diese Arbeit bezahlt wird, die Arbeit besser und schneller macht, als eines das gar nicht oder nebenbei noch andere Arbeiten ausführen muss.

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  5. Oliver Lippert

    Das ist auch richtig. Die Frage ist nur: Ist in meinem Anwendungsgebiet diese schnelle Reaktionszeit überhaupt nötig?

    Früher oder später erkennen die anderen Virenscanner auch die Viren, die Kaspersky dann eventuell sofort abfängt, dann würde ich auch eine Meldung bekommen. Habe ich aber noch nicht, also ist alles gut.

    Du hast mein Interesse aber geweckt, wenn ich demnächst mal Zeit habe, werde ich mir die Testversion von Kaspersky auf den Rechner packen und mal sehen, ob die was hergibt.

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  6. Jeffrey

    Verwende ebenfalls Security Essentials. Microsoft veröffentlicht jeweils zweimal täglich neue Definitionen, was ich eigentlich ganz OK finde. Hat Kaspersky hier einen noch kürzeren Intervall für die Updates?

    Zudem ist neben dem Update Intervall ja auch die Qualität der Updates von grosser Bedeutung. Ebenso wird der Heuristische Scanner immer wichtiger, da sich Malware immer schneller verändert, was dann oft nur dadurch erkannt werden kann.

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  7. Han Me

    Von den kostenlosen Antivirenprogrammen hat MSE wirklich eine unterdurchschnittliche Erkennungsrate: h!!p://www.av-test.org/en/tests/test-reports/sepoct-2011/
    In dem Blog http://www.scareware.de wird halt vorgeschlagen, dass man die
    Verhaltenserkennung von MSE abschaltet und stattdessen die von ThreatFire nimmt.

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